Wie entstand die HuK Hannover, als ökumenische Gemeinschaft?

Die HuK Hannover hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 1978 von einer Arbeitsgruppe zu einer christlich-ökumenischen Gemeinschaft entwickelt. Von Anfang an sammelten sich in der HuK Hannover Männer und Frauen mit ihren unterschiedlichen Lebensformen aus verschiedenen christlichen und nicht-christlichen Traditionen. So lag es nahe, dass sich die HuK Hannover als ökumenische Gemeinschaft verstehen lernte. In ihr fügt sich die Vielfalt menschlichen Lebens und Glaubens zur Ökumene des Lebens und des Glaubens.

Was passiert, wenn ich mich auf die HuK-Gemeinschaft einlasse?

Unsere Erfahrungen aus der Begegnung der unterschiedlichen Männer und Frauen hat uns den Blick für die Fülle des Lebens geschärft. Das geht gewiss nicht ohne Spannungen ab. Manchmal wird es einem zuviel oder die Angst vor Veränderungen wird zu groß. Dann gehen Menschen weg. Sympathie und Antipathie spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir erfahren aber andererseits, dass die Begegnungen Chancen sein können, um Neues zu entdecken und um sich zu verändern. Er/sie wird geduldiger, sensibler und toleranter. Das Fremde am Anderen wird vertrauter. Schwule, Lesben, Bi- und Heterosexuelle erkennen in den unterschiedlichen Sexualitäten Begabungen zum Leben und Lieben.

Wo Menschen sich zusammenfinden, müssen Strukturen und Organisation entwickelt werden. Das ist auch bei der HuK Hannover so. Aufgaben stellen sich und Arbeit muss getan werden, z.B. Planung der Zusammenkünfte, Gottesdienste, Beratung, Seelsorge, Öffentlichkeitsarbeit, Reisen, Ausflüge, Feste u.v.a. mehr. Dieses gesamte Spektrum gehört mit zum Bild der Ökumene des Lebens.

 

Wie wir den ökumenischen Glauben leben

Geistliches Leben:
Die HuK Hannover versteht sich als eine christlich-ökumenische Gemeinschaft. Wir sind überzeugt, dass die Zeit der Abgrenzung unter den Kirchen und Christen abläuft. Die Ökumene des Glaubens wird immer selbstverständlicher. In unseren Gottesdiensten leben und gestalten wir sie. Abendmahls- und Eucharistiegottesdienste, Wortandachten, Hauseinweihungen, Gottesdienst bei besonderen Gelegenheiten und schließlich noch Partnerschaftssegnungen bilden das Zentrum unseres geistlichen Lebens. Dazu gehören aber Diskussionen über Gott und die Welt, aber auch zur Bibel und zum Glauben. Die mannigfaltigen christlichen Traditionen, die der/die Einzelne mitbringt, bereichern das Leben der HuK.

Aber auch die suchenden, fragenden, zweifelnden oder von der Kirche enttäuschten Menschen können bei uns einen Platz finden. Niemand muss bestimmte Glaubensinhalte vorab akzeptieren.